Müller am Mittwoch: Die Sozis und ihre Plakate

Die Wahlplakate der SPD sind fertig.
Was selbst bei einigen Sozis keinen Jubel auslöst, wird bei uns Nationalliberalen erst recht keine Begeisterungsstürme entfachen. Zumal, weil wir uns schon so etwas haben vorstellen können:
Viele Menschen, die grinsen. Etwa die junge Dame hier. Sie ist gegen Atomkraft, weil die “von gestern” sei. Saubere Energie sei die Zukunft. Was aber ist so effizient und dabei so emissionsfrei wie Kernkraft?
Die Frage beantwortet die, wahrscheinlich aus Juso-Kreisen rekrutierte, junge Dame, mit der “logischen” Konsequenz: “Und deshalb wähle ich SPD.” Bisschen weltfremd, finde ich. Auf einem anderen Plakat erklärt ein älterer, grinsender Mann, dass Gesundheit kein Luxusgut werden dürfe. Vergessen scheint der Gesundheitsfonds, denn auch seine Konsequnez: Und deshalb wähle ich SPD. Den Bundesbürgern wird von den Sozis zu Beginn des Wahlkampfes lediglich ein solches Pottporee verschiedener Personen gezeigt, die erklären, dass sie SPD wählen. Auf den vizekanzlerischen Kanzlerkandidaten, Frank-Walter Steinmeier wird die SPD zunächst verzichten.
Weil man die CDU in “einen Themenwahlkampf” zwingen wolle.  Vielleicht hat man auch einfach erkannt, dass ein auf Persönlichkeiten abgestellter Wahlkampf noch aussichtsloser wäre. Wer übrigens denkt, das SPD-Plakat sei das Bescheuertste, was einem zum Thema Energieversorgung einfallen könne, der schaue doch einfach mal hier vorbei.

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